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Zucker in Hundenahrung und Leckerlies

Zucker in Hundenahrung und Leckerlies

Viele herkömmliche Leckerlies aus dem Supermarkt, aber auch aus dem Fachhandel, beinhalten Zuckerzusätze. Auch Fertighundefutter enthält oftmals Zucker, allen voran die günstigen Sorten. Meist dient der Zucker als Farbstoff oder wird als Geschmacksverstärker verwendet.

Zucker, genauer genommen, einfacher Kristallzucker, gehört jedoch absolut nicht auf den Speiseplan eines Hundes.

Kohlenhydrate bei Hunden

Auch beim Hund dienen Kohlenhydrate als Energielieferant und sind vor allem für die Gehirnfunktion und die Nerven wichtig. Hunde decken ihren geringen Kohlenhydratbedarf aus Di- und Polysacchariden, meist in Form von Stärke oder Zellulose. Doch wie kommt der Hund an diese Stoffe? Wölfe fressen in der Regel das gesamte Beutetier und somit auch den Mageninhalt. Da es sich bei der Beute meist um Pflanzenfresser handelt, ist dessen Magen entsprechend gefüllt und zudem ist der Inhalt vorverdaut, so dass die Nahrungsbestandteile im Darm des Wolfes leichter aufgespalten werden können. Unsere Hunde heutzutage erhalten ihre Kohlenhydrate in Form von Getreide. Dies ist zumindest bei minderwertigeren Futtersorten der Fall und so ist gerade der Getreideanteil ist oft viel zu hoch, denn Hunde benötigen tatsächlich nur wenig Kohlenhydrate. Daher sollte Hundehalter auf getreidearme, bestenfalls getreidefreie, Futtersorten achten. Bei hochwertigeren Hundefuttersorten dienen Kartoffeln oder Süßkartoffeln als Kohlenhydratquelle.

Eine zuckerfreie Ernährung schützt Euren Hund!

Für sich betrachtet ist Kristallzucker in kleinen Mengen für den Hund nicht schädlich. Aber der Hund erhält über die normale Ernährung bereits genug Zucker in Form der oben genannten Kohlenhydrate. Eine zuckerfreie Ernährung hat also eine Menge Vorteile und schützt vor Euren Hund vor

  • Übergewicht, da die überschüssigen Kohlenhydrate, die der Organismus nicht mehr benötigt, in Glykogen und Fette umgewandelt werden.
  • Diabetes, also wenn der Körper nicht mehr ausreichend Insulin produziert oder die Zellen im Körper insulinresistent werden, sprich die Zuckeraufnahme verweigern.
  • Pilzinfektionen, denn Zucker fördert die Hefebildung
  • Kariesbildung und Zahnstein
  • vermutlich vor einem Wachstum von Krebszellen, denn diese ernähren sich von Zucker. Ob ein Zuckerentzug Krebs lindern oder gar heilen kann, wird derzeit erforscht. An Krebs erkrankte Hunde sollten jedoch so wenig Zucker bzw. Kohlenhydrate wie möglich bekommen, um ein weiteres Wachstum nicht zu begünstigen.

 

Fazit: Zucker ist nicht per se schädlich, doch hat eine zuckerfreie Ernährung, wie bereits erwähnt, nur Vorteile und kann vor Krankheiten schützen.

Natürlich spricht nichts gegen das gelegentliche Leckerli, schon gar nicht, wenn sie – wie Marli´s Hundekekse frei von Zuckerzusätzen sind.