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Sind Chia-Samen gut für meinen Hund?

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Sind Chia-Samen gut für meinen Hund?

Diese Frage lässt sich eindeutig mit einem Ja beantworten. Chia-Samen stärkt das Immunsystem und hilft Entzündungen auszuheilen. Sie befreien den Hund von Juckreiz, sorgen für glänzendes Fell, gesunde Haut und Krallen. Chia-Samen beugen (bei richtiger Gabe) Verdauungsbeschwerden vor. Außerdem tragen diese Samen zur Verbesserung chronischer Krankheiten wie Arthritis, Darmentzündungen oder allergischen Hautkrankheiten bei.

Chia-Samen – DIE Alternative für Hunde die kein Lachsöl vertragen!

Gute Eigenschaften von Chia-Samen:

  • sie sind eine Quelle von Omega-3-Fettsäuren
  • haben einen hohen Gehalt an Ballaststoffen
  • sind eine tolle Proteinquelle
  • sind glutenfrei und vegan
  • sie sind reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren
  • enthalten viele Vitamine und Mineralien

Bis vor ein paar Jahren waren sie bei uns kaum bekannt, dabei galten sie schon in der Antike als Energiespender.

Chia bedeutet in der Sprache der Maya „Kraft“ und dienten als Heil- und Nahrungsmittel.

Die in Flüssigkeit aufquellenden Samen liefern nicht nur viele gesunde Nährstoffe, Fettsäuren und Proteine, sie sind auch ausgesprochen sättigend.

Heute werden die Chia-Samen als Superfood bezeichnet. Die Bezeichnung Superfood erhalten Nahrungsmittel, die gemessen an ihrer Masse eine im Verhältnis zu „normalen“ Nahrungsmitteln schier unglaubliche Menge an Nährstoffen enthalten.

China-Samen sind ein solches Superfood, da sie bis zu 10 x Mal mehr gesunde Omega-3-Fettsäuren als Lachs enthalten. Außerdem enthalten sie 5 x mehr Kalzium als Milch. Der Eisengehalt der Samen übertrifft den von Spinat um ein Vielfaches. Sie sind reich an Antioxidantien und binden freie Radikale. Nebenbei sorgen die enthaltenen Ballaststoffe für eine Pflege des Darmes und gute Verdaulichkeit.

Nun zum Hund

Hunde haben einen kürzeren Verdauungsweg als Menschen. Deshalb müssen die Chia-Samen vor dem Verzehr stärker aufgeschlossen werden. Es ist daher ratsam, sie generell nur vorgequollen zu verfüttern. Chia-Samen nehmen eine große Menge Flüssigkeit auf. Falls nicht für eine ausreichende Wasser gesorgt werden kann (etwa die doppelte Menge), dürfen die Chia-Samen nicht trocken gefüttert werden. In dem Fall würde die Gefahr von Verdauungsbeschwerden bzw. Verstopfung bestehen. Kochen sollte man die Chia-Samen nicht.

Idealerweise werden Samen über Nacht in kaltem Wasser stehen gelassen und am folgenden Tag gefüttert.

Hundebesitzer, die Futter im Voraus in größeren Mengen zubereiten, können die Chia-Samen trocken unter das Futter mischen. Die Mahlzeit für den Vierbeiner sollte in diesem Fall erst noch ein paar Stunden stehen. Sobald die Chia-Samen die enthaltene Flüssigkeit aufgenommen haben und „schleimig“ geworden sind, darf gefüttert werden.

Die Tagesmenge des gefütterten Chia-Samens sollte 0,5 g bis 1,0 g Trockengewicht je 10 kg Körpergewicht des Hundes nicht überschreiten.

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