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Darf mein Hund Nüsse, Mandeln & Co. fressen?

Darf mein Hund Nüsse, Mandeln & Co. fressen?

Nüsse sind gesund! Sie enthalten viele Vitamine, wichtige Fette und Phosphor. Aber nicht alle Nusssorten sind für Hunde geeignet, einige sind sogar schädlich für den Hund.
• Fett ist sehr reich an Kalorien
• Phosphor ist neben Kalzium ein bedeutender Mineralstoff in der Hundeernährung und wichtig für Knochen und Zähne. Allerdings kann ein Überschuss an Phosphor das Risiko für Nierenerkrankungen bei Hunden deutlich erhöhen.
Aus diesem Grund sollte man Hunden Nüsse nur in geringen Mengen, selbst wenn sie für den Hund verträglich sind.

Welche Sorten darf mein Hund bekommen?

Cashewkerne

Cashewkerne dürfen Hunde gelegentlich bekommen.
Sie sind reich an:
• Ballaststoffen
• Omega-3-Fettsäuren,
• Fett
• Phosphor
Cashewkerne können bei einigen Hunden Allergien auslösen. Bitte füttern Sie auf keinen Fall gesalzene Cashewkerne.

Haselnüsse

Für Hunde sind Haselnüsse sehr gut verträglich.
Haselnüsse enthalten reichlich:
• Fett
• Eiweiß
• Kalzium
• Kalium
• Vitamine.
Auch Haselnüsse können Allergien auslösen.

Kokosnüsse

Kokosnüsse sind im botanischen Sinn keine Nüsse, sondern zählen zum Steinobst und sind super für den Hund!
Das Fleisch der Kokosnuss enthält deutlich weniger Fett als alle anderen Nüsse und ist reich an B-Vitaminen.
Die Kokosnuss enthält außerdem:
• Vitamin E
• Biotin
• Folsäure
Kokosöl und Kokosflocken gelten als natürliche Mittel gegen Würmer beim Hund.
Wie wäre es mit Kokosblüten aus Marli´s Keksdose?

Maronen

Maronen werden auch Esskastanien oder Maroni genannt.
Sie enthalten viel:
• Vitamin B und stärken damit das Nervensystem
• Mineralien
• Spurenelementen.
Maronen sind fettarm und glutenfrei und Hunde dürfen gerne davon naschen. Die Maronen sind sogar für Hunde geeignet, die sehr sensibel auf Futtermittel reagieren.

Paranüsse

Paranüsse sind reich an:
• Vitamin B
• Selen
• Fett
Zu Übergewicht neigende Hunde sollten keine kalorienreichen Paranüsse bekommen. Alle anderen Hunde dürfen ab und zu davon naschen.

Pekannüsse

Pekannüsse sind Verwandte der Walnüsse für den Hund ungefährlich.

Pinienkerne

Pinienkerne sind zwar keine Nüsse im herkömmlichen Sinne, sondern die Früchte des Pinienzapfens.
Pinienkerne sind für Hunde völlig ungefährlich und dürfen gerne mal genascht werden.

Pistazien

Pistazien enthalten keinerlei Giftstoffe für Hunde. Frische Pistazien darf der Hund gerne ab und zu fressen, bitte keine gesalzenen Pistazien verfüttern.

Schwarznüsse

Die Schwarznuss ist mit den Walnüssen verwandt, können mit einem giftigen Pilz befallen sein. Aus diesem Grund ist sie für Hunde nicht geeignet.

Walnüsse

Geben Sie Ihrem Hund nur reife und geschälte Walnüsse zu fressen. Walnüsse sind dank der ungesättigten Fettsäuren sehr gesund. Aufgrund des hohen Fettgehaltes sollten übergewichtige Hunde keine Walnüsse fressen. Besonders vorsichtig müssen Sie als Hundebesitzer bei unreifen, ungeschälten Nüssen sein. Diese Walnüsse können von einem Pilz befallen sein, der beim Hund zum Tod führen kann. Es kommt zu Krämpfen, epilepsieähnlichen Anfällen, Zittern und Erbrechen.
Die grüne Schale von jungen Walnüssen kann zu schweren Verdauungsbeschwerden führen.

Gefahrlos können Sie diese Nüsse ihrem Hund geben:
• Haselnüsse
• Kokosnüsse
• Cashewkerne
• Paranüsse
• Walnüsse (nur reif und geschält)

Unsere Empfehlung gilt nur für ungesalzene, geschälte und unbehandelte Nüsse. Sie dürfen höchstens ganz ohne Zusätze geröstet sein.

Vorsicht ist geboten bei Erdnüssen und Mandeln:

Erdnüsse

Bei Erdnüssen ist Vorsicht geboten!
Erdnüsse enthalten sehr viel:
• Eiweiß
• Magnesium
Wie bei uns Menschen gelten Erdnüsse bei Hunden als Allergieauslöser. Bei bestehenden Herz- oder Nierenprobleme können Erdnüsse gefährlich werden. Außerdem stehen im Verdacht epileptische Anfälle auslösen.

Mandeln

Mandeln sind reich an:
• Folsäure
• Vitamin B
• Vitamin E
• Kalzium
• Magnesium
• Kalium

Bei Mandel sollten man vorsichtig sein. Hunde dürfen generell nur süße Mandeln in Maßen fressen. Zwischen den im Handel erhältlichen süßen Nüssen finden sich immer einige Bittermandeln. Optisch sind sie nicht zu erkennen. Bittermandeln enthalten Amygdalin, der während der Verdauung giftige Blausäure freisetzt. Bittermandeln können vor allem für einen kleinen Hund rasch lebensbedrohend sein.

Pures Gift für den Hund sind:

Macadamia Nüsse

Die Macadamia Nuss gilt als die Königin der Nüsse, für den Hund ist sie pures Gift.
Bei Hunden ruft der Genuss von Macadamia Nüssen Symptome wie allgemeine Schwäche, Muskelzucken, Gelenksschmerzen, Fieber und Erbrechen hervor. Es kann zu Lähmungen kommen. Die Symptome treten etwa 12 Stunden nach dem Verzehr der Macadamia Nüssen auf.
Was genau die Macadamia Nuss für den Hund so gefährlich macht ist bis heute unbekannt. Bereits vier Nüsse genügen um bei einem 15 kg schweren Hund, um die Vergiftungserscheinungen auszulösen.

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Zucker in Hundenahrung und Leckerlies

Zucker in Hundenahrung und Leckerlies

Viele herkömmliche Leckerlies aus dem Supermarkt, aber auch aus dem Fachhandel, beinhalten Zuckerzusätze. Auch Fertighundefutter enthält oftmals Zucker, allen voran die günstigen Sorten. Meist dient der Zucker als Farbstoff oder wird als Geschmacksverstärker verwendet.

Zucker, genauer genommen, einfacher Kristallzucker, gehört jedoch absolut nicht auf den Speiseplan eines Hundes.

Kohlenhydrate bei Hunden

Auch beim Hund dienen Kohlenhydrate als Energielieferant und sind vor allem für die Gehirnfunktion und die Nerven wichtig. Hunde decken ihren geringen Kohlenhydratbedarf aus Di- und Polysacchariden, meist in Form von Stärke oder Zellulose. Doch wie kommt der Hund an diese Stoffe? Wölfe fressen in der Regel das gesamte Beutetier und somit auch den Mageninhalt. Da es sich bei der Beute meist um Pflanzenfresser handelt, ist dessen Magen entsprechend gefüllt und zudem ist der Inhalt vorverdaut, so dass die Nahrungsbestandteile im Darm des Wolfes leichter aufgespalten werden können. Unsere Hunde heutzutage erhalten ihre Kohlenhydrate in Form von Getreide. Dies ist zumindest bei minderwertigeren Futtersorten der Fall und so ist gerade der Getreideanteil ist oft viel zu hoch, denn Hunde benötigen tatsächlich nur wenig Kohlenhydrate. Daher sollte Hundehalter auf getreidearme, bestenfalls getreidefreie, Futtersorten achten. Bei hochwertigeren Hundefuttersorten dienen Kartoffeln oder Süßkartoffeln als Kohlenhydratquelle.

Eine zuckerfreie Ernährung schützt Euren Hund!

Für sich betrachtet ist Kristallzucker in kleinen Mengen für den Hund nicht schädlich. Aber der Hund erhält über die normale Ernährung bereits genug Zucker in Form der oben genannten Kohlenhydrate. Eine zuckerfreie Ernährung hat also eine Menge Vorteile und schützt vor Euren Hund vor

  • Übergewicht, da die überschüssigen Kohlenhydrate, die der Organismus nicht mehr benötigt, in Glykogen und Fette umgewandelt werden.
  • Diabetes, also wenn der Körper nicht mehr ausreichend Insulin produziert oder die Zellen im Körper insulinresistent werden, sprich die Zuckeraufnahme verweigern.
  • Pilzinfektionen, denn Zucker fördert die Hefebildung
  • Kariesbildung und Zahnstein
  • vermutlich vor einem Wachstum von Krebszellen, denn diese ernähren sich von Zucker. Ob ein Zuckerentzug Krebs lindern oder gar heilen kann, wird derzeit erforscht. An Krebs erkrankte Hunde sollten jedoch so wenig Zucker bzw. Kohlenhydrate wie möglich bekommen, um ein weiteres Wachstum nicht zu begünstigen.

 

Fazit: Zucker ist nicht per se schädlich, doch hat eine zuckerfreie Ernährung, wie bereits erwähnt, nur Vorteile und kann vor Krankheiten schützen.

Natürlich spricht nichts gegen das gelegentliche Leckerli, schon gar nicht, wenn sie – wie Marli´s Hundekekse frei von Zuckerzusätzen sind. 

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Sind Bananen gut für Hunde?

Marl´s Bananadogs

 Sind Bananen gut für Hunde?

Generell dürfen Hunde gerne Banane essen. Sie sind eine wunderbare Ergänzung des Hunde-Speiseplanes.

Ihre angenehme Süße erhalten Bananen durch Ihren relativ hohen Anteil an Trauben- und Fruchtzucker. Bananen sind rasche Energielieferanten auch und gerade für Leistungshunde. Bei kranken Hunden und während der Genesungsphase kann sich das sehr positiv auswirken.

Ballaststoffe ergänzen die Liste der gesunden Bestandteile.

Fütterung mit Bananen ist durchaus gut und gesund- nur sollte Mensch für den Hund Maß halten.

 

https://www.marlis-keksdose.de/produkt/marlis-bananadogs/